30.03.2009

12. März 2009

Fünfzehnter Tag auf See ETMAL 64,9nm

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In der Nacht ist leider der Wind eingeschlafen und wir mussten motoren. Leider mag Jockel das motoren nicht und wir mussten wieder mal von Hand steuern. Morgens um sieben Uhr waren wir beide so müde dass wir beschlossen den Motor abzuschalten die Segel runter und schlafen. So lagen wir dann beigedreht für ca. eine Stunde. Das reichte erst mal. Danach machten wir Frühstück und dann war es auch schon Zeit für die Funkrunde. Die erfreuliche Nachricht war, dass praktisch keine Kalmenzone besteht bis Samstag. Weiter geht die Vorhersage nicht. Bis jetzt hatten wir Glück was das Wetter betrifft. Wir sehen zwar schwarze tief hängende Wolken und sehen auch das Regenband aber immer Bb oder Stb von uns oder aber voraus. Wenn wir dann an dem Punkt angelangt sind wo es vorher noch regnete sind Wolken und Regen weg. Ich komme mir vor wie Moses als er durch das rote Meer zog. Hinter mir schließt sich die Wolken wand manchmal, meistens aber bleibt sie offen und uns folgt das schöne Wetter. Jetzt ist es 11:10 Uhr UTC und wir segeln mit Nordwind von 10kn mit gemütlichen 2,8 – 3,4kn Richtung SW aus der Kalmenzone. Wie es danach wird werden wir dann sehen. Björn von der Buena Vista der uns mindestens 4-5 Tage voraus ist jammert über absolut besch… Verhältnisse. Segel rauf, Segel runter, Blister rauf, geht nicht, Blister runter. Segel schiften von Bb nach Stb und umgekehrt. Regen, Regen Regen und nochmal Regen. Aber nicht wie wir von Deutschland es gewohnt sind sondern stärker als in nördlichen Breiten ein Wolkenbruch. Es regnet dann so stark dass man den Bug des Schiffes nicht mehr sieht und man kann nur beigedreht liegen bleiben. Aber wie gesagt dieses Szenario blieb uns bisher erspart. Wenn man schon so viel Rückstand hat dann muss es doch dabei auch einen Vorteil geben.

Die restlichen Berichte gibt es am Dienstag.

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