31.03.2009

13. März 2009

Sechzehnter Tag auf See ETMAL 81,6nm

Da habe ich wohl zu früh geschrien. Von wegen wir mogeln uns so zwischen den Squalls durch. Nicht dass uns ein Squall erwischt hätte, aber wir sind gestern noch in ein ausgiebiges Regengebiet gefahren. Das ist richtig unangenehm. Auf der einen Seite regnet es und man will sich ja schützen z.B. mit Ölzeug, auf der anderen Seite ist dieses Zeug viel zu warm für diese Temperaturen. Also ist man zwischen zwei „Nassgebieten“ eingeschlossen.

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Dem konnten wir ausweichen

 

Von außen der Regen und von innen der Schweiß, der die Kleidung ebenso durchnässt wie der Regen. Einziger Vorteil: man friert trotzdem nicht. Das machten wir mit bis ungefähr Mitternacht. Dann hieß es Maschine Stopp und Beidrehen. Segel waren bereits von der Motorfahrt geborgen und so legten wir uns in die Kojen und ließen den Rasmus einen guten Mann sein. Gut ausgeschlafen gings heute um acht Uhr morgens nach einem ausgiebigen Frühstück mit Eier und Kaffee wieder weiter wie gehabt, mit Motor. Wir sind immer noch in den Kalmen, aber wie gesagt, hier im Moment recht schmal. Den Windstreifen den wir hatten ist seit gestern absolut weg. Er wurde immer schwächer, so dass wir, genau wie heute, nur noch „Motorsegler“ sind. Das bisschen Wind das da ist, nutzen wir zur Unterstützung des Motors mittels Genua.

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Es wird immer heißer-Brasilien kommt näher.

Wir sind dann heute gegen Mittag einigen Squalls begegnet, die uns aber in Ruhe ließen. Jetzt am Nachmittag scheint die Sonne und es ist schon wieder richtig heiß mit 32° und leider ohne Wind. Dieser soll laut Christoph und seiner Wettervorhersage für die „double OR“(OoR) wie er unser Schiff nennt, morgen mit 10-12kn wehen. Das wäre schön, dann könnten wir endlich wieder segeln.

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