31.03.2009

18. März 2009

Einundzwanzigster Tag auf See ETMAL 60,5nm

Wie vorher gesagt, ist in der Nacht der Wind eingeschlafen und wir sind nur gedümpelt. Heute standen wir teilweise ganz. Fahrt gleich Null. Wir treiben.. Das ist nervenaufreibend, aber nicht zu ändern. Da müssen wir durch. Für die kommende Nacht und für morgen soll sich nichts ändern. Wir brauchen zu unserem Wegpunkt, der nur noch 50 Meilen entfernt ist, wohl zwei Tage. Mal sehen, morgen werde ich dann darüber berichten. Jockel hatte wie immer auch keine so richtige Lust zum arbeiten. Immer wenn er wenig Wind hat, macht er nicht mehr mit. Er kann einfach den Kurs nicht halten.

weg-nach-brasilien1172.jpg

Steuerhilfe

Er dreht immer aus dem Wind. Wenn man ihn unterstützt und das Ruder etwas festhält damit er es nicht weiter drehen kann, dann bleibt er auf Kurs. Ich dachte mir, wenn ich ein Gewicht anbringe das verhindert dass er das Rad zu weit dreht dann müsste dies doch funktionieren. Also nahm ich einen schweren verstellbaren Schlüssel und band ihn an das Steuerrad. Siehe da, es funktionierte, jedenfalls so lange wie der Wind schwach war und nicht drehte. Improvisation ist alles 🙂

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