21.04.2010

10. März 2010

Es sind ein paar Tage vergangen und der Kleine hat, Annemarie taufte ihn Felix (es bedeutet der Glückliche), gute Fortschritte gemacht. Er ist jetzt etwa acht Wochen alt und seit einigen Tagen verschmäht er die Flasche. Er frißt jetzt feste Kost, jedoch Trockenfutter lehnt er ab, auch eingeweicht. Aber bei Fisch oder Hähnchen mit Reis ist er nicht mehr zu halten. Da haut er rein, dass er anschließend mit kugeln schneller vorwärts kommt als mit laufen. Was Annemarie ihm von Anfang an beigebracht hat, ist auf das „Katzenkloo“ zu gehen. Es ist nicht zu glauben aber es funktioniert wunderbar. Selbst nachts, wenn er wach wird geht er in die „Kiste“ und legt sich anschließend wieder schlafen. So was habe ich bei einem Hund noch nie gesehen und das obwohl Felix erst acht Wochen alt ist. Er ist also schon „Stubenrein“. Trotzdem, dass er so lieb und putzig ist, werden wir ihn nicht behalten. Die Probleme unterwegs sind zu groß. Nicht mit dem Hund aber mit den Behörden in den verschiedenen Ländern. Allein schon im Nachbarland in Uruguay z.B. darf der Hund das Boot nicht verlassen. Wir wollen dort aber so an die drei Monate bleiben. Ein anderes Beispiel, was uns allerdings jetzt noch nicht betrifft, ist Neuseeland. Dort dürfen Tiere ebenfalls nicht von Bord und außerdem kommt täglich(!) der Veterinär zur Untersuchung und kassiert dafür jedes mal 50 US$.

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Felix mit seinen „beiden“ Müttern.

Wir haben für Felix einen schönen Platz bei einer Familie gefunden. Die Tochter, deren Hund vor einiger Zeit gestorben ist, wird ihn nehmen. Dort ist er in guter Gesellschaft von fünf weiteren Hunden, ebenso vielen Katzen, eine Horde Meerschweinchen, einen Papagei, Hühner und Enten. Im Hof hat er genügend Platz um mit den anderen herumzutoben. Eine Hütte als Schlafplatz steht für ihn ebenfalls bereit. Heute werden wir ihn, wenn auch schweren Herzens, an die neue Familie übergeben.

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Der Feind muss bekämpft werden

 

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