21.04.2010

19. März 2010

Es sind weitere Tage vergangen als Gonzalo den Motor mit einem Handwagen über den Steg bis zu uns ans Boot zieht. Na endlich, denke ich mir, jetzt kann es losgehen. Der Motor wird mit dem Flaschenzug hochgehoben und auf den Steg gestellt. Wieder ist mal ein Tagwerk vollbracht. Gonzalo gibt mir zu verstehen, dass er in den nächsten Tagen, wann kann er nicht genau sagen, vorbei kommt um den Motor in das Boot zu hieven.

Zwei Tage vergehen bis Gonzalo sich wieder sehen lässt. Klasse, heute wird der Motor eingebaut. Alles wird hergerichtet, der Motor, der Flaschenzug, die Rolle mit dem Eisenhaken nebst der Stange auf der die Rolle kommt um den Motor vom Steg ins Boot zu befördern.

motor-dreibein.JPG

„Transportvorrichtung“

motor-flaschenzug.JPG

Auf dem Weg ins Cockpit

motor-bank.JPG

Die Stange wird auf der einen Seite am „Dreibein“ befestigt und auf der anderen am Baum, der zur Verstärkung mit einem Pfahl unterstützt wird. Langsam wird der Motor mit dem Flaschenzug so weit angehoben, dass man ihn über die Reling ziehen kann. Das ist dann auch schnell getan und der Motor ist jetzt im Cockpit und steht auf der Bank. Im Cockpit auf der Bank? werden sich die geneigten Leser fragen. Ja, natürlich im Cockpit auf der Bank. Schließlich ist Freitag und das Wochenende naht. „Nächste Woche komme ich wieder, vorausgesetzt es gibt keinen Wind und keine Wellen“, gibt Gonzalo mir zu verstehen und entschwindet ins hart erarbeitete Wochenende.

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