22.04.2010

28. März 2010

Annemarie war beim Einkaufen und bringt 2kg Schweinebraten mit. Das ist doch was. Das gibt einen super Braten. Den letzten Schweinebraten vertilgten wir in Lanzarote als Abschiedsessen mit der Crew der Buena Vista. Die Schwarte wird in Karos eingeschnitten. Den gewürzten Braten legt man nun mit der Schwarte nach unten in einen Topf mit wenig Salzwasser. Nach einer ½ Stunde wird der Braten umgedreht und im Rohr fertig gebraten. Durch das Ankochen wird die Schwarte besonders knusprig. Während der Braten im Ofen brutzelt richte ich schon mal alles her für die Semmelknödel. Knödelbrot gibt es hier nicht und die Semmeln eignen sich dafür absolut nicht. In denen ist nur Luft. Es gibt in Scheiben geschnittenes Weißbrot das wie Zwieback, im Ofen getrocknet wird. Das nehme ich. Aus Brot, Ei, Salz, Petersilie, etwas Mehl und Milch mische ich den Teig für die Knödel, die im heißen Salzwasser ziehen bis sie aufschwimmen. Dann sind sie fertig. Der Braten ist nun auch durch und schön saftig. Mit großem Appetit und einem schönen kalten Bier, schnell aus der Kneipe geholt, machen wir uns über den Braten her. Schweinsbraten nach bayrischer Art mit Knödel und einer Maß Bier, im südlichsten Zipfel von Brasilien, das grenzt ja schon bald an Snobismus. Aber uns schmeckt es trotzdem oder vielleicht gerade deswegen. Soll ich mal verraten was uns dieser Schmaus hier kostet? 14 Reals inklusive Bier. Das sind gerade mal 5,60 €.

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